Problemlösung

Haben Sie Schwierigkeiten mit SimpleSYN, lesen Sie die folgenden Hinweise aufmerksam durch.

Frage / Problem Lösung
SimpleSYN stellt keine Verbindung her, das Symbol im Infobereich der Windows®-Taskleiste wird grau dargestellt

Wenn SimpleSYN keine Verbindung herstellen kann, beachten Sie die folgenden Hinweise:

  1. Stellen Sie sicher, dass SimpleSYN auf dem Client- und Servercomputer installiert und ausgeführt wird.
  2. Mindestens ein Computer muss als SimpleSYN-Server konfiguriert sein, ein zweiter als SimpleSYN-Client.
  3.  Installieren Sie die neueste SimpleSYN-Version auf allen Computern, die Sie miteinander synchronisieren möchten.
  4. Stellen Sie sicher, dass Ihre Computer eine Verbindung über das Netzwerk aufgebaut haben und miteinander kommunizieren können. Falls Sie die Internetsynchronisierung verwenden, stellen Sie sicher, dass beide Computer Zugang zum Internet haben.
  5. Prüfen Sie, ob die Uhrzeit auf beiden Computern korrekt eingestellt ist. Stellen Sie die Uhrzeit auf beiden Computern gleich ein.

Wenn das Peer Name Resolution-Protokoll verwendet wird:

  1. Stellen Sie sicher, dass der korrekte Servername bei den SimpleSYN-Clients eingegeben wurde. Achten Sie auf Groß-/Kleinschreibung.
  2. Stellen Sie sicher, dass das Serverpasswort korrekt eingegeben wurde.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Internetsynchronisierung auf allen Computern aktiviert oder deaktiviert wurde. Diese Einstellung muss auf den SimpleSYN-Server und allen SimpleSYN-Clients gleich eingestellt werden. Weitere Informationen finden Sie auf hier.
  4. Stellen Sie sicher, dass die Einstellung „PNRP verwenden“ auf allen Computern gleich eingestellt ist. Weitere Informationen finden Sie hier.
  5. Stellen Sie sicher, dass die Option „Sichere Peernamen verwenden“ auf allen Computern gleich eingestellt ist. Weitere Informationen finden Sie hier.
  6. Schalten Sie die Verwendung des Peer Name Resolution-Protokolls ab, wenn Sie einen einzelnen Windows Vista® oder Windows® 7 Computer mit einem oder mehreren Windows® XP Computern synchronisieren möchten. Weitere Informationen finden Sie hier.

Wenn das Peer Name Resolution-Protokoll nicht verwendet wird:

  1. Stellen Sie sicher, dass der korrekte Computername des SimpleSYN-Servers bei den SimpleSYN-Client(s) eingetragen ist.
  2. Stellen Sie sicher, dass die Einstellung „PNRP verwenden“ auf allen Computern gleich eingestellt, also deaktiviert, ist. Weitere Informationen finden Sie hier.
  3. Stellen Sie sicher, dass die Namensauflösung in Ihrem Netzwerk funktioniert. Anstelle des Computernamens können Sie auch die IP-Adresse des SimpleSYN-Servers auf der Clientseite eintragen. 

Prüfen Sie Ihre Firewalleinstellungen. Weitere Informationen zu den von SimpleSYN benötigten Firewalleinstellungen finden Sie hier.

 Es findet keine Synchronisierung statt Stellen Sie sicher, dass Sie die Outlook®-Ordner die automatisch synchronisiert werden sollen, in den Synchronisierungseinstellungen ausgewählt haben. Weitere Informationen finden Sie hier.
In den Synchronisierungseinstellungen auf der SimpleSYN-Clientseite wird unter „Server-Ordner“ nur „Keine Ordnerinformationen verfügbar“ angezeigt Diese Meldung wird angezeigt wenn der SimpleSYN-Client keine Verbindung zum Simple-Server herstellen kann, oder wenn der SimpleSYN-Server nicht zur Verfügung steht.
Stellen Sie sicher, dass SimpleSYN erfolgreich eine Verbindung zwischen Client und Server hergestellt hat. Klicken Sie mit der rechten Maustaste in das Fenster der Server-Ordner und wählen Sie den Menüeintrag „Aktualisieren“.
SimpleSYN wird nicht automatisch gestartet  Aktivieren Sie in dem Menüpunkt „Optionen“ das Kontrollkästchen „Mit Windows starten“. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bei der Synchronisierung treten doppelte E-Mails auf

 Deaktivieren Sie die Outlook®-Funktion „Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen“ auf allen Computern, um keine E-Mails mehr auf Ihrem Mailserver zu speichern und doppelt abzurufen.

  1. Starten Sie Outlook®
  2. Klicken Sie auf „Extras > Kontoeinstellungen“ bzw. „Extras > E-Mail-Konten > Vorhandene E-Mail-Konten anzeigen und bearbeiten
  3. Markieren Sie das betroffene E-Mailkonto und klicken Sie auf „Ändern
  4. Deaktivieren Sie unter „Weitere Einstellungen > Erweitert“ das Kontrollkästchen „Kopie aller Nachrichten auf dem Server belassen

Sollten Sie diese Funktion benötigen, gibt es verschiedene Lösungsmöglichkeiten:

  • Sie können die automatische Synchronisierung von SimpleSYN abschalten, die E-Mails auf beiden Computern abrufen und danach mit SimpleSYN manuell synchronisieren
  • Beenden Sie vor dem Abruf der E-Mails SimpleSYN und starten Sie SimpleSYN erst, wenn beide Computer die E-Mails abgerufen haben
  • Richten Sie das E-Mail-Konto so sein, dass Ihre E-Mails von einem Computer aus abgerufen und vom anderen Computer aus gesendet werden. Diese Funktion können Sie in Outlook® unter „Extras > Optionen > E-Mail-Setup“ unter „Sender/Empfangen“ einstellen. Dadurch werden die E-Mails nur von einem Computer aus abgerufen und auf dem anderen Computer durch SimpleSYN synchronisiert
Bei der Erstsynchronisierung treten Duplikate von Aufgaben, Kontakten oder Terminen auf

Wenn SimpleSYN bei der Erstsynchronisierung Aufgaben, Kontakte oder Termine scheinbar doppelt anlegt, so wurden diese vor der Synchronisierung im Regelfall manuell erstellt und unterscheiden sich daher für SimpleSYN.
Unter Umständen kann es auch bei der Benutzung von weiteren Synchronisierungstools zu Duplikaten bei der Erstsynchronisierung kommen.

Löschen Sie einmalig die doppelten Elemente. Bei weiteren Synchronisierungen treten keine Duplikate mehr auf.

Ich erhalte Erinnerungen von gelöschten Elementen unter Outlook® 2007 oder neuer Löschungen werden von SimpleSYN in der Standardeinstellung in den Outlook®-Ordner „Gelöschte Objekte > SimpleSYN“ verschoben. Da Outlook® 2007 Erinnerungen aus allen Ordnern außer dem „Gelöschten Objekte“- Ordner anzeigt, werden auch die bereits von SimpleSYN gelöschten Elemente in den Erinnerungen angezeigt.

Um dieses Problem zu umgehen, stellen Sie SimpleSYN so ein, dass Elemente anstatt in den Unterordner „SimpleSYN“, in den Ordner „Gelöschte Objekte“ verschoben werden. Öffnen Sie dazu das SimpleSYN-Hauptfenster und ändern Sie unter dem Menüpunkt „Optionen > erweiterte Einstellungen“ den Standardordner für gelöschte Elemente. Weitere Informationen finden Sie hier.
Einige Konflikte lassen sich nicht lösen  Wenn ein Konflikt bei der automatischen Synchronisierung auftritt und die Zielordnereinstellungen geändert werden bevor der Konflikt gelöst wurde, kann es passieren, dass der Konflikt sich nicht mehr auflösen lässt. Synchronisieren Sie den Ordner in diesem Fall einmalig manuell in den gleichen Ordner wie vorher, damit die Konfliktlösung angewendet werden kann. Öffnen Sie dazu den entsprechenden Ordner in Outlook® und klicken Sie auf den Button „Synchronisieren nach… > Ordner synchronisieren nach…“ der SimpleSYN-Symbolleiste. Im folgenden SimpleSYN-Dialog wählen Sie bitte den vorherigen Outlook®-Ordner als Ziel für die Synchronisierung. Die Outlook®-Ordnern die verwendet wurden als der Konflikt auftrat werden in der Konfliktübersicht angezeigt.

Bereits gelöste Konflikte können auch aus der Liste ausgeblendet werden. Weitere Informationen finden Sie hier..
Die Synchronisierung über das Internet ist nicht möglich, es wird keine Verbindung hergestellt Die Internetsynchronisierung ist möglicherweise eingeschränkt, wenn sich der Computer in einem Domänennetzwerk befindet, da SimpleSYN für die Synchronisierung über das Internet das Peer Name Resolution-Protokoll benötigt. Dieses benötigt funktionsbedingt IPv6. Um die Synchronisierung über das Internet zu aktivieren, stellen Sie sicher, dass IPv6 und das Peer Name Resolution-Protokoll korrekt funktionieren. Wenn Ihr Netzwerk IPv6 nicht nativ unterstützt, benötigen Sie ein Tunnelprotoll wie beispielsweise Teredo, um die Internetsynchronisierung zu verwenden.
Weitere Informationen über SimpleSYN in einer Domänenumgebung finden Sie hier.
Die SimpleSYN-Symbolleiste in Outlook® wird nicht angezeigt

Kontrollieren Sie, ob das SimpleSYN-Add-In von Outlook® deaktiviert wurde. Öffnen Sie dazu Outlook® und folgen Sie den Anweisungen.
Outlook 2007 oder neuer:

  1. Klicken Sie auf „Extras > Vertrauensstellungscenter
  2. Klicken Sie auf „Add-Ins“ und sehen Sie nach, ob das SimpleSYN-Add-In deaktiviert wurde. Aktivieren Sie das Add-In wieder.

Ältere Outlook®-Versionen:

  1. Klicken Sie im Outlook®-Menü auf „Hilfe“, bzw. „?
  2. Klicken Sie auf „Info“ und anschließend auf „Deaktivierte Elemente“. Wird dort das SimpleSYN-Add-In gelistet, aktivieren Sie das Add-In wieder.
Ich erhalte die Meldung „Einige Ordner konnten nicht synchronisiert werden“

Diese Meldung erscheint, wenn der Zielordner für die Synchronisierung eines oder mehrerer Ordner nicht erreichbar ist. Dies kann mehrere Gründe haben.

  1. Die verfügbaren Ordner wurden eingeschränkt. Weitere Informationen finden Sie hier.
  2. Neue Ordner können nicht erstellt werden. Weitere Informationen finden Sie hier.
  3. Die Datendatei steht vorübergehend nicht zur Verfügung.

Klicken Sie auf die Meldung, um die nicht synchronisierbaren Ordner anzuzeigen. Hier können Sie festlegen, wie mit dem nicht synchronisierten Ordner umgegangen werden soll.
Klicken Sie auf „Diesen Ordner nicht synchronisieren“, um die Meldung nicht wieder anzuzeigen.

Ich erhalte die Fehlermeldung „Während des Zugriffs auf Ihre Outlookdaten ist ein Fehler aufgetreten.“

Diese Meldung kann durch fehlerhafte Outlook®-Add-Ins von Dritthersteller verursacht werden. Fehlerhafte Add-Ins von Dritthersteller können das Beenden von Outlook® beeinträchtigen, wodurch die Outlook®-PST-Datei gesperrt werden kann. Dies verhindert die Kommunikation zwischen SimpleSYN und Outlook®.

Deinstallieren Sie in diesem Fall das jeweilige Add-In, wenden Sie sich an den Support des Herstellers oder warten auf ein Update.

Die Meldung kann auch auftreten, wenn Ihre PST-Datei beschädigt ist. Weitere Informationen zur Überprüfung von PST-Dateien finden Sie unter http://support.microsoft.com/kb/287497/de

Ich erhalte die Fehlermeldung „Die Authentifizierung ist fehlgeschlagen“  Stellen Sie sicher, dass Ihre Anmeldedaten für den SimpleSYN-Server korrekt sind. Weitere Informationen finden Sie unter Sicherheit hier.
Ich erhalte die Fehlermeldung „Das Serverpasswort ist falsch“ Geben Sie das korrekte Serverpasswort ein.

Windows® XP mit Windows Vista® / Windows® 7

Haben Sie einen oder mehrere Windows® XP Computer zusammen mit einem einzelnen Windows Vista® oder Windows® 7 Computer im Einsatz, so kann SimpleSYN bei Verwendung des Peer Name Resolution-Protokoll unter Umständen keine Verbindung herstellen.
Konfigurieren Sie SimpleSYN in diesem Fall für die Synchronisierung über das Internet, um dieses Problem zu umgehen. Alternativ schalten Sie die Verwendung des Peer Name Resolution-Protokolls ab. Weitere Informationen über die Synchronisierung über das Internet finden Sie hier. Informationen zur Konfiguration von SimpleSYN ohne das Peer Name Resolution-Protokoll finden Sie hier.

Weitere Informationen finden Sie in dem Microsoft® Knowledgebase Artikel KB 920342 (http://support.microsoft.com/default.aspx/kb/920342).

 

Firewalleinstellungen

Um die Windows®-Firewalleinstellungen zu ändern, müssen Sie über Administratorrechte verfügen.

 

SimpleSYN überprüft die Einstellung der Windows®-Firewall in Bezug auf die von SimpleSYN benötigten Ausnahmen. Zusätzlich kann SimpleSYN die benötigten Ausnahmen in der Windows®-Firewall eintragen.

Unter dem Menüpunkt „Status“ (siehe hier) zeigt SimpleSYN detailliert an, ob Probleme mit der Windows®-Firewall gefunden wurden.

Wird eine Firewall von Drittherstellern erkannt, so weist SimpleSYN nur darauf hin, dass diese Firewall korrekt konfiguriert werden muss. Änderungen an Firewalls von Drittherstellern werden nicht von SimpleSYN durchgeführt.

Unter Windows Vista® oder neuer werden die von SimpleSYN benötigten Ausnahmen für alle Netzwerkprofile eingetragen, jedoch nur im privaten Profil „Heimnetzwerk / Arbeitsplatznetzwerk“ aktiviert. Ist das aktuelle Netzwerkprofil auf „Öffentliches Netzwerk“ oder „Domänennetzwerk“ eingestellt, kategorisieren Sie das Netzwerk als „Heimnetzwerk / Arbeitsplatznetzwerk“ neu, oder geben Sie SimpleSYN manuell in der Windows®-Firewall frei, indem Sie die SimpleSYN-Firewallregeln in dem entsprechenden Netzwerkprofil aktivieren.

So kategorisieren Sie Ihr Netzwerk neu

Ändern das Netzwerkprofil nicht auf „Heimnetzwerk / Arbeitsplatznetzwerk“, wenn Sie sich in einem unsicheren Netzwerk wie beispielsweise einem öffentlichen Hotspot befinden.


Die folgenden Schritte treffen nicht auf Windows® XP zu.

 

Ist das aktuelle Netzwerkprofil ein Domänennetzwerk, so können Sie das Netzwerk nicht neu kategorisieren. Wenden Sie sich an Ihren Systemadministrator.

 

  1. Öffnen Sie die Windows Systemsteuerung
  2. Klicken Sie auf „Netzwerk und Internet“ und anschließend auf „Netzwerk- und Freigabecenter
  3. Für Windows Vista®:
    a. Klicken Sie auf „Anpassen“. In Dialog „Netzwerkstandort festlegen“ wählen Sie den Standorttyp „Privat“. Klicken Sie auf „Weiter“ und folgen Sie den Anweisungen.
    Für Windows® 7:
    b. Klicken Sie unter „Aktive Netzwerke anzeigen“ auf „Öffentliches Netzwerk“. Im darauf folgenden Dialog wählen Sie „Heimnetzwerk“ oder „Arbeitsplatznetzwerk“ als neuen Ort für Ihr Netzwerk aus.

Benötigte Firewallausnahmen

SimpleSYN benötigt folgende Ausnahmen in einer Firewallsoftware.

Ausgehender Netzwerkverkehr sollte für SimpleSYN komplett erlaubt sein, da sich die verwendeten TCP-Ports dynamisch ändern können.

 

Port (IPv4 / IPv6) Programm / Service  
TCP 9234 CBN.SimpleSYN.NET.exe  
UDP 3540 Service „PNRPSvc Nur bei Verwendung des Peer Name Resolution-Protokolls
UDP 1900 Service „SSDPSrv Nur bei Verwendung des Peer Name Resolution-Protokolls

Wird das Peer Name Resolution-Protokoll nicht verwendet und es wird der Computernamen des SimpleSYN-Servercomputers zum Verbinden verwendet, so benötigt SimpleSYN NetBIOS um den SimpleSYN-Server zu finden. In einer Domäne wird stattdessen DNS verwendet.

Falls Ihr Netzwerk IPv6 nicht nativ unterstützt, wird das Tunnelprotokoll Teredo verwendet. Für die Internetsynchronisierung müssen bei Verwendung des Tunnelprotokolls Teredo Egdeausnahmen für SimpleSYN und das Peer Name Resolution-Protokoll erlaubt werden.

Das Tunnelprotokoll Teredo benötigt eine aktive Firewall, die IPv6 und Teredo unterstützt. Dies kann die Windows®-Firewall sein. Wird keine aktive IPv6 Firewall erkannt, wird Teredo deaktiviert. Dadurch kann auch das Peer Name Resolution-Protokoll nicht funktionieren, wenn das aktuelle Netzwerk IPv6 nicht nativ unterstützt. Der Status von Teredo/IPv6 wird von SimpleSYN nicht überprüft.

SimpleSYN in einer Domänenumgebung

In einer Domänenumgebung verwendet SimpleSYN bei der Einrichtung über den Konfigurations-Wizard das Peer Name Resolution-Protokoll nicht, da dieses unter Umständen nicht zur Verfügung steht. Stattdessen wird die Verbindung über den SimpleSYN-Servercomputernamen, den DNS-Namen oder über die IP-Adresse des Servercomputers hergestellt.

Das Peer Name Resolution-Protokoll ist für den Betrieb von SimpleSYN nicht zwingend Voraussetzung. Allerdings wird die Konfiguration von SimpleSYN durch das Peer Name Resolution-Protokoll sehr vereinfacht. Dies betrifft vor allem die Synchronisierung über das Internet. Für die Synchronisierung über das Internet können Sie beispielsweise auch Techniken wie virtuelle private Netzwerke (VPN) verwenden.

Das Peer Name Resolution-Protokoll verwendet IPv6 für die Kommunikation. Sofern Ihr Domänennetzwerk IPv6 nicht nativ unterstützt, wird eine Tunneltechnologie benötigt, die IPv6 über IPv4 ermöglicht. Microsoft® Windows® enthält zu diesem Zweck das Tunnelprotokoll Teredo. In einer verwalteten Domänenumgebung wird dieses jedoch in der Standardeinstellung nicht aktiviert.

Bei Verwendung des Tunnelprotokolls Teredo, wird der SimpleSYN-Servercomputer durch IPv4-Firewalls und trotz Network Address Translation (NAT) von außerhalb Ihres Netzwerkes erreichbar. Dadurch werden eventuell Ihre Sicherheitsrichtlinien in der Domäne umgangen.

Teredo aktivieren

Sie benötigen Administrator- oder Domänenadministratorrechte, um die Teredo-Konfiguration zu ändern.

Sofern Ihr Netzwerk IPv6 nicht nativ unterstützt, benötigen Sie die Tunneltechnologie Teredo, damit das Peer Name Resolution-Protokoll korrekt funktionieren kann.
In einer verwalteten Domänenumgebung wird Teredo jedoch standardmäßig nicht aktiviert. Sie müssen das Teredo-Protokoll für die Verwendung in einer Domäne einstellen.

Starten Sie eine Kommandozeile mit Administratorrechten und geben Sie den folgenden Befehl ein, um Teredo korrekt zu konfigurieren:

netsh interface ipv6 set teredo enterpriseclient

Den aktuellen Status von Teredo können Sie durch den folgenden Befehl ermitteln:

netsh interface ipv6 show teredo

Der angezeigte Status muss entweder „dormant“ (Teredo wird derzeit nicht verwendet) oder „qualified“ sein. Der Typ ist standardmäßig „client“, in einer Domänenumgebung muss dieser jedoch auf „enterpriseclient“ stehen. Andernfalls zeigt Teredo eine Warnung an, das es in einem verwalteten Netzwerk deaktiviert ist.